4,2 Fragen an den neuen Vorstand – Gerald Drews, Beisitzer

Gerald Drews, Jahrgang 1954, stammt aus dem Umkreis der wunderschönen Stadt Augsburg (kennste: Puppenkiste, FCA). Nach Abitur, Tageszeitungsvolontariat und diversen Redakteursjobs machte er sich Mitte der 1980er-Jahre als Sachbuchautor selbstständig. Da er zunehmend mehr Aufträge hatte, als er selbst bewältigen konnte, verlegte er sich zunehmend aufs Vermitteln. Neben rund hundert selbst geschriebenen Büchern hat er als Agent etwa 2500 unterschriebene Buchverträge vorzuweisen – darunter diverse von 42erAutoren.

  1. Warum schreibst du – grundsätzlich und überhaupt?Warum ich schreibe, habe ich eigentlich nie wirklich hinterfragt. Ich bin einfach ein mitteilsamer Mensch. Ob mündlich oder schriftlich – ich mag es einfach, zu kommunizieren.
  2. Seit wann?In der ersten Klasse im Gymnasium habe ich meine ersten Witze in der Schülerzeitung veröffentlicht. Etwa mit 16 wurde ich mangels spielerischer Klasse von unserem Dorffußballverein dazu verdonnert, die Spielberichte für den Sportteil der Lokalzeitung zu verfassen. Die nächsten Schritte waren Gemeinderatssitzungen, Gartenbauverein und andere Grenzwertigkeiten. Summa summarum also veröffentliche (!) ich seit mehr als einem halben Jahrhundert.
  3. Warum bist du 42erAutor geworden? Irgendwann kam ich in Kontakt mit dem 42er Urgestein Tom Liehr. Der tat mir einen Gefallen. Im Gegenzug verhaftete er mich für die Jury des Putlitzer Preises. An einem siedend heißen Pfingstwochenende fuhren meine Frau Christiane Schlüter und ich die laut Google Maps läppischen 824 km von Augsburg zur Preisverleihung. Das hat uns dort so gut gefallen, dass wir spontan beschlossen, uns um Aufnahme beim Verein zu bewerben (die nehmen ja nicht jeden!). Ich war felsenfest davon überzeugt, dass sie meine Frau nehmen würden, weil die wirklich großartig schreibt. Bei mir war ich alles andere als sicher. Ich bin ja kein Schriftsteller. Aber na ja, es hat für beide geklappt!
  4. Was reizt dich an der Vorstandstätigkeit und was hast du dir dafür vorgenommen?Was mir imponiert, ist das Engagement des Vereins gegen Druckkostenzuschussverlage. Dagegen kämpfe ich als Agent seit eh und je. Und als geübter Multiplikator bin ich natürlich für alles zu haben, was den Bekanntheitsgrad des Vereins erhöht. Last but not least habe ich in den mittlerweile doch rund sieben Jahren Vereinszugehörigkeit etliche wirkliche Freunde gewonnen.

4,2. Welche drei Adjektive zeichnen dich aus?

Das mögen andere entscheiden.

 

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