4,2 Fragen an den neuen Vorstand – Jörg Lingrön, Beisitzer

Jörg Lingrön wurde in Ludwigslust geboren, er lebte eine lange Weile (ohne Langeweile) in und um Neubrandenburg, eine kurze Weile in Greifswald und nun schon eine Weile in Potsdam. Geschrieben hat er überall, vorzugsweise Lyrik und Kurzprosa, wovon man manches in Anthologien finden kann.

  1. Warum schreibst du – grundsätzlich und überhaupt?

    Im ersten Moment ist es Erleichterung für das Chaos im Kopf. Und dann wären es ja keine Lesungen, wenn ich das, was ich sage, nicht vorher aufgeschrieben hätte. Ich liebe Lesungen!

  2. Seit wann?

    Schreiben? Seit Ende der 70er. Gedichte erfinden schon früher, aber ab 1984 bin ich damit dann auch offiziell auffällig geworden.

  3. Warum bist du 42erAutor geworden?

    Durch meinen Umzug von Neubrandenburg nach Greifswald war mir ein wenig meine literarische Familie abhandengekommen. Ein literarisches Zuhause, das man von jedem Ort der Welt erreichen kann, erschien mir Ende 2003 eine tolle Sache. Seit 2004 bin ich nun 42erAutor, mit allem Freud und Leid, das dazu gehört. Wie das in Familien nun mal so ist.

  4. Was reizt dich an der Vorstandstätigkeit und was hast du dir dafür vorgenommen?

    Wenn mich die Vorstandstätigkeit reizt, atme ich tief durch, gehe eine Runde um den Block und versuche dann ganz vernünftig weiterzumachen.
    Ich habe so eine gefühlte Vorstellung von diesem Verein und versuche, die Differenz zwischen Ideal und Wirklichkeit so gut es geht zu verringern. Da habe ich im Vorstand natürlich bessere Möglichkeiten, als wäre ich „nur“ ordentliches Mitglied.
    Ups, jetzt hab ich die Fragen in der falschen Reihenfolge beantwortet.

4,2. Welche drei Adjektive zeichnen dich aus?

Unsinnig, sagenhaft und eminent

 

 

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