Die neuen Teammitglieder stellen sich vor

Heute: Kristin Lange

Kristin Lange wurde 1966 in Krefeld geboren und wuchs im Ostwestfälischen auf. Einige ihrer Kurzgeschichten erschienen in verschiedenen Anthologien und auf der Internet-Plattform  „booksnacks“. Zurzeit arbeitet Kristin Lange an einem Roman. Sie ist Mitglied der 42erAutoren, Buchhändlerin und Wahl-Schleswig-Holsteinerin und lebt mit ihrem Mann bei Kiel.

Frage 1) Warum schreibst du – grundsätzlich und überhaupt? (mehr …)

Die neuen Teammitglieder stellen sich vor

Heute: Ingrid Haag

Ingrid Haag, Jahrgang 1963, lebt und arbeitet als freie Autorin, Lektorin und Redakteurin in München. Sie schreibt für das Magazin „der selfpublisher“, das sie als Chefredakteurin mitgegründet und aufgebaut hat, und für die „Federwelt“. Sie ist Mitglied der 42erAutoren, ihre Lieblingsthemen sind starke Frauen und Brüche im Leben. Dafür ist ihr die Vergangenheit als Geschäftsfrau ein Fundus und die Grundlage ihres ersten Romans, an dem sie gerade arbeitet.

Frage 1) Warum schreibst du – grundsätzlich und überhaupt? (mehr …)

„Wenn ich meiner Frau einen Krimi empfehle, dient er mir als Entschuldigung, wieso ich in den letzten Tagen den Geschirrspüler nicht ausgeräumt habe“

Stefan Schulz

Joan Weng im Gespräch mit Stefan Schulz, dem Putlitzerpreisträger 2016

Stefan Schulz wurde 1970 in Jena geboren. Schon als Kind war er Mitglied in der schulischen Arbeitsgemeinschaft »Junge Autoren«, doch geriet die Leidenschaft für das Schreiben dann neben Broterwerb und Musikbegeisterung für einige Jahre ins Hintertreffen. Erst nachdem sein Sohn das Haus verlassen hatte, widmete er sich wieder dem Schreiben – mit einigem Erfolg. 2015 bekam er bei einem Literaturwettbewerb einen Anerkennungspreis für seine Kurzgeschichte »Puderzucker«, 2016 errang er nun mit seiner Geschichte »Burka« den ersten Platz beim Putlitzer Preis. Aktuell arbeitet er an seinem Debütroman. (mehr …)

„Als Autor suche ich natürlich Möglichkeiten, mich zurückzuziehen, um in Ruhe und kontinuierlich schreiben zu können.“

SONY DSCInterview mit dem diesjährigen Putlitz-Stipendiaten Tobias Schwartz.

Es fragte: Claudia Kociucki

Liebe Blog-, Putlitz-, Schreib- und Lesefans,

heute stelle ich Ihnen und euch Tobias Schwartz  vor, der Ende April und im Juli/August für 42 Tage – natürlich, eine andere Zahl käme gar nicht infrage – sein Residenzstipendium in Putlitz antreten und dort sein aktuelles Buchprojekt vorantreiben wird. Mit der Gans durchs Dorf quasi. Nach seinem Studium der Germanistik und der Philosophie, seit 2006 präsentiert er eigene Texte in Form von Performances, work-in-progress-Abenden und szenischen Lesungen in der Berliner Off-Theater-Szene. Er debütierte  im September 2007 mit „Film B“ im Satyr Verlag, im selben Jahr feierte sein erstes Theaterstück Uraufführung – weitere erfolgreiche Produktionen folgten.  Schwartz war zuletzt Stipendiat des LCB und erhielt das Albrecht-Lempp Stipendium.

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Wichtig ist nur eins: Gefällt mir der Stoff oder gefällt er mir nicht?

Die 42Autoren und Wolf P. Schneiderheinze

 Es fragte Ulrike Renk

Lieber Wolf, du bist ein Urgestein der 42erAutoren. Wie kam das?

Vor vielen, vielen Jahren, als ich noch frisch von der Schule kommend und grün hinter den Ohren meinen Traum verfolgte und mein Germanistik-Studium in Bochum begann, lernte ich dort Dr. Gerhard Mensching kennen, ein Hochschuldozent, der mehr vom Akt des Schreibens als von der akademischen Lehre kam.
In seinen Übungen schrieben wir Texte, besprachen sie und schnupperten erstmals die Luft der Schriftstellerei.
Dort lernte ich neben Beate Paul, eine geschätzte 42erin, auch Andreas Schröter kennen, der mittlerweile mit seinem „Schreiblust-Verlag“ beschäftigt ist.
Nach dem Abschluss des Studiums gründeten wir die lockere Gruppe „Triebfeder“, die aber wegen zu geringen Antriebs bald wieder verschied.
Aber eines Tages erreichte mich dann die Einladung von Andreas Schröter, mich doch einmal in der Mailingliste der 42er umzusehen. Kurze Zeit später war es um mich geschehen. (mehr …)

‚Zeit nehmen, genau hinzuschauen‘ oder ‚Fotoreisen mit Socke‘ – Interview mit dem dah[u]u-Verlag Karlsruhe

Es fragte: Claudia Kociucki

Liebe 42er Blogfans, ich möchte euch und Ihnen heute den dah[u]u-Verlag vorstellen. Wo ich diesen Kleinverlag ‚entdeckt‘ habe? Auf der Frankfurter Buchmesse 2014, am Stand gegenüber, beim Vorlesen. Klingt komisch, ist aber so. Es war einer dieser Zufälle, die keine sein können. Ich las am Stand des portugiesischen Tourismusbüros Alentejo eine Kurzgeschichte, in der es um den Schwund der Korkeichenwälder und die Auswirkungen für die Überwinterung der Kraniche geht. Während der Lesung schaute ich zwischendurch ins Publikum und hinter einem der Gäste sah ich ein großes Poster mit dem Cover zum Buch Naturerlebnis Kranichzug. Zu dem Stand musste ich natürlich nach der Lesung hin! Und so kamen wir ins Gespräch: Norbert Daubner, Gaby Hufler und ich.

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„Wer hat in dieser schnelllebigen Zeit noch Zeit für lange Romane?“

Ingo-Klopfer

Ein Gespräch mit Ingo Klopfer, Gründer des maringo-Verlags

Es fragte Joan Weng, Bildrechte bei Ingo Klopfer

Die 2001 gegründete Lesebühne get-shorties ist nicht nur die dienstälteste Süddeutschlands sondern nach eigenen Angaben auch die mit den attraktivsten Autoren. Doch der Erfolg hängt nicht nur an den äußeren Reizen der aktuell aus fünf Autoren und einer Autorin bestehenden Truppe, auch die Qualität der Texte ist nicht ohne, und damit das Publikum diese mit heimnehmen kann, wurde schließlich der maringo-Verlag ins Leben gerufen. Zu Anfang noch als hochformatige Mini-Zeitschrift, umfasst das Verlagsprogramm inzwischen fast dreißig Titel und mehrere Hörbücher. (mehr …)