Archiv für die Kategorie ‘Wolf P. Schneiderheinze’

Meister weniger Worte (2): Bill Watterson

Calvin räkelt sich an seinem Schulpult. Plötzlich platzt es auf ihm heraus. „Langweilig!“, ruft er in die Klasse. Auf dem letzten Bild des Cartoons ist er auf dem Weg zum Büro des Direktors und dabei sagt er: “Jaja. Hängt den Boten.“

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Abteilung 4: Die unbekannten Bekannten (2): Luise Hensel

Auch bei Luise Hensel tritt die Autorin weit hinter eines ihrer Werke zurück. Mit ihrem Namen verbindet kaum jemand etwas, ihr berühmtestes Gedicht haben wir aber fast alle gehört oder es gar gesprochen.

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Abteilung 4: Die unbekannten Bekannten (1): Anna Ritter

Ich wollt‘, ich wär‘ des Sturmes Weib Ich wollt‘, ich wär‘ des Sturmes Weib, Es sollte mir nicht grausen, Auf Felsenhöhen wohnt‘ ich dann, Dort, wo die Adler hausen. Die Sonne wäre mein Gespiel, Die Winde meine Knappen, Mit dem Gemahl führ‘ ich dahin Auf flücht’gem Wolkenrappen.   Frei würd‘ ich sein und stolz und […]

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Meister weniger Worte (1): Don Martin

Ein Mann spaziert über die Straße. Es fängt an zu tröpfeln und er beginnt, wie Gene Kelly auf der Straße zu steppen und zu singen. Und oben auf dem Dach wird die Weitspuck-Weltmeisterschaft ausgetragen. – Nicht lustig? Okay, ein Mann kommt ins Postamt und sagt: „Two stamps, please.“ Von oben saust ein gigantischer Schuh auf […]

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Ruhrgebietsdeutsch III

Die Sprache des Ruhrgebietlers ist überaus facettenreich und benötigt daher auch eine erweiterte Grammatik. So verwendet man im Ruhrgebiet selbstverständlich auch einen Vokativ: „Ey Rotzigen“. Ob es sich bei dem „ey“ um ein Vokativpronomen oder um einen Vokativartikel handelt, ist jedoch in der Fachwelt umstritten. Allerdings ist das „ey“ in der Formulierung „Boh ey“ eher […]

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Ruhrgebietsdeutsch II

Der Ruhrgebietler ist Internationalist. Warum? Er entlehnt die Benutzung des Artikels eher dem Englischen und vermeidet so die komplizierte Zuordnung des richtigen grammatischen Geschlechts. „Ich gebe dem Jungen die Zeitung“, formuliert der des Hochdeutschen Kundige. Der Ruhrgebietler benutzt oft – wie im Englischen – einen Artikel für alle drei Geschlechter: „Ich gibb de Jung de […]

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Ruhrgebietsdeutsch I*

Im Ruhrgebiet über Sprache und Sprachförderung zu sprechen, führt zwangsläufig auch zu einer genaueren Betrachtung des lokalen Idioms oder – um es deutlicher zu sagen – zu einer Betrachtung der Ruhrgebietssprache. Hier gelten selbstverständlich vollkommen andere Regeln als im Hochdeutschen, egal, ob es um die Benutzung der Zeiten oder einzelner Wortarten geht.

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Abteilung 3: Die Vergessenen (1): Katharina Zitz-Halein

Maiblümchen Wie lieb‘ ich dich, du Holde, Süße, Kleine, Du Frühlingskind, erblüht im Waldesschatten; Wenn ich dich schau, du Liebliche, du Reine, Seh‘ ich die Unschuld sich mit Hoffnung gatten.   Das zarte Weiß in grüner Blätter Hülle, Wie oft ergötzet es des Wandrers Augen; Und gerne mag ich deines Duftes Fülle, Der Biene gleich, […]

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Von Spider-Man zur Arbeiterklasse – meine Leseempfehlungen für den Sommer

Also, es ist wirklich so, dass man im Blog-Team zu nichts gezwungen wird, ehrlich. Es ist wie eine große Familie. Und da gibt es ja auch schon mal den großen Bruder, der einem den Arm auf den Rücken dreht, aus Spaß. Oder die Schwester, die im Vorbeigehen Knüffe verteilt oder Ellenbogenstöße. Rein geschwisterlich. Nicht böse […]

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Solange es Frauen gibt, wie soll da etwas vor die Hunde gehen?*

Djuna Barnes – zum Geburtstag der „berühmtesten Unbekannten ihrer Zeit“ „Das Leben ist qualvoll, gemein und kurz. In meinem Fall war es nur qualvoll und gemein“, soll sie gesagt haben. Kein Wunder, denn die mit fast genau 90 Jahren gestorbene Djuna Barnes hat zeit ihres Lebens gegen die Phantome ihrer Kindheit ankämpfen müssen.

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