Archiv für die Kategorie ‘Schreibende Frauen’

Abteilung 4: Die unbekannten Bekannten (2): Luise Hensel

Auch bei Luise Hensel tritt die Autorin weit hinter eines ihrer Werke zurück. Mit ihrem Namen verbindet kaum jemand etwas, ihr berühmtestes Gedicht haben wir aber fast alle gehört oder es gar gesprochen.

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Abteilung 4: Die unbekannten Bekannten (1): Anna Ritter

Ich wollt‘, ich wär‘ des Sturmes Weib Ich wollt‘, ich wär‘ des Sturmes Weib, Es sollte mir nicht grausen, Auf Felsenhöhen wohnt‘ ich dann, Dort, wo die Adler hausen. Die Sonne wäre mein Gespiel, Die Winde meine Knappen, Mit dem Gemahl führ‘ ich dahin Auf flücht’gem Wolkenrappen.   Frei würd‘ ich sein und stolz und […]

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Abteilung 3: Die Vergessenen (1): Katharina Zitz-Halein

Maiblümchen Wie lieb‘ ich dich, du Holde, Süße, Kleine, Du Frühlingskind, erblüht im Waldesschatten; Wenn ich dich schau, du Liebliche, du Reine, Seh‘ ich die Unschuld sich mit Hoffnung gatten.   Das zarte Weiß in grüner Blätter Hülle, Wie oft ergötzet es des Wandrers Augen; Und gerne mag ich deines Duftes Fülle, Der Biene gleich, […]

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Solange es Frauen gibt, wie soll da etwas vor die Hunde gehen?*

Djuna Barnes – zum Geburtstag der „berühmtesten Unbekannten ihrer Zeit“ „Das Leben ist qualvoll, gemein und kurz. In meinem Fall war es nur qualvoll und gemein“, soll sie gesagt haben. Kein Wunder, denn die mit fast genau 90 Jahren gestorbene Djuna Barnes hat zeit ihres Lebens gegen die Phantome ihrer Kindheit ankämpfen müssen.

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Abteilung 2: Die Unkonventionellen (3): Jane Bowles

Jane Bowles, die verkrüppelte jüdische Lesbe („Crippie, the Kike Dyke“), wie sie sich in verzweifelter Selbstironie gern nannte, erblickt 1917 als Tochter jüdischer Immigranten in New York das Licht der Welt. 56 Jahre später stirbt sie in Malaga, Spanien.

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Abteilung 2: Die Unkonventionellen (2): Lou Andreas-Salomé

„Warst mir die mütterlichste der Frauen, ein Freund warst Du, wie Männer sind, ein Weib, so warst Du anzuschauen, und öfter noch warst Du ein Kind. Du warst das Zarteste, das mir begegnet, das Härteste warst Du, damit ich rang. Du warst das Hohe, das mich gesegnet – und wurdest der Abgrund, der mich verschlang.“ […]

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Abteilung 2: Die Unkonventionellen (1): Louise Aston

„Freiem Leben, freiem Lieben, Bin ich immer treu geblieben!“ Louise Aston würde man heute wohl eine Skandalnudel nennen, wenn man nicht länger darüber nachdächte. Und für Skandale war die 1814 geborene Louise Franziska immer gut.

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Die allzu früh Gegangenen: Lisa Baumfeld

Bereits im Alter von zwölf Jahren begann sie zu dichten, mit 18 erschienen in Wiener Zeitschriften erste Gedichte von Lisa Baumfeld, die sich aber hinter den Pseudonymen Ewald Bergen und Lizzy verbarg. Kritiker lobten die Schönheit und Formvollendung ihrer Sprache, ihr ungewöhnliches poetisches Talent, allerdings wurden ihre Gedichte auch als kompliziert und zu wenig anschaulich […]

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Die allzu früh Gegangenen: Karoline Günderrode

Die „Sappho der Romantik“ sollte sie später genannt werden, die Hofratstochter Karoline Friederike Louise Maximiliane von Günderrode aus Karlsruhe. Ihr Leben, das geprägt war vom Konflikt ihres Freiheitsdranges mit der Frauenrolle ihrer Zeit, vor allem aber ihr Sterben, sie erdolchte sich selbst mit 26 Jahren, verstellen den Blick auf ihr Werk.

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Die allzu früh Gegangenen: Elisabeth Kulmann

Mir ahnet oft, ich werde Nicht lange auf der Erde Verweilen, und schon frühe Den Brüdern folgen, welche Die Erde früh verließen, Ach! auf dem öden Schlachtfeld Vielleicht in langen Leiden Den jungen Geist aushauchend!   Mit diesen Versen aus dem Gedicht „Der Kukuk“ sollte Elisabeth Kulmann Recht behalten, denn die Dichterin starb mit nur […]

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