Veröffentlichungen

Das stille Haus – ein Gastbeitrag von Jürgen Block

Die Lamia

Still steht es da. Und doch scheint es bewohnt. Die Fenster sind klar, die Treppe ist immer gefegt, der Garten sauber, wenn auch nicht akkurat. Der Teich davor mit klarem Wasser, obwohl es ein wenig bräunlich ist.

Und doch. Niemand öffnet, wenn man klingelt. Seit Jahren macht er es, wenn er auf seiner Wanderung an diesem Haus vorbeikommt, schon aus Tradition. Auch diesmal. Er hat sich schon umgewandt und will wieder gehen, weil der Pflicht genüge getan ist, da stutzt Jürgen, wendet sich noch einmal um. (mehr …)

Reise in eine vergangene Zeit

 

Waldemar Abegg – Boris Martin:  Reise in eine vergangene Zeit

Rund um die Welt 1905

Waldemar Abegg, 1873 geboren und aufgewachsen, wird Verwaltungsjurist, später Regierungspräsident in Schleswig. Nach seiner Promotion im Jahr 1898 arbeitet er einige Jahre im preußischen Verwaltungsdienst, bevor er zu einer eineinhalb Jahre dauernden Weltreise aufbricht, für die er Urlaub bekommen hat unter der Vorgabe, dass er sich um die Resozialisierung straffällig gewordener Jugendliche in anderen Ländern informieren möchte. Abegg reist zunächst in die USA um später über Japan, China, Singapur, Ceylon, Indien nach Hause zurück zu kehren. Auf seine Reise nimmt er zwei Fotoapparate mit, eine Contessa und eine von Zeiss, beide reisetauglich, aber auch beide für Glasplattennegative eingerichtet. In Japan wird er sich noch eine Panoramakamera kaufen.

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Das stille Haus – ein Gastbeitrag von Birgit Gürtler

Still steht es da. Und doch scheint es bewohnt. Die Fenster sind klar, die Treppe ist immer gefegt, der Garten sauber, wenn auch nicht akkurat. Der Teich davor mit klarem Wasser, obwohl es ein wenig bräunlich ist.

Und doch. Niemand öffnet, wenn man klingelt. Seit Jahren macht sie es, wenn sie auf seiner Wanderung an diesem Haus vorbeikommt, schon aus Tradition. Auch diesmal. Sie hat sich schon umgewandt und will wieder gehen, weil der Pflicht genüge getan ist, da stutzt Birgit, wendet sich noch einmal um. (mehr …)

Das beste Schreibprogramm …

Immer wieder wird mir die Frage gestellt, mit welchem Schreibprogramm ich denn arbeite. Ich schaue dann immer so etwa wie meine Hündin, wenn sie etwas Neues entdeckt. Da sie erst ein paar Monate alt ist, schaut sie viel und ziemlich blöd. (mehr …)

2017 kommt!

Wir wünschen einen guten Start in ein grandioses, gesundes, glückliches Jahr 2017!

Ihr 42er Blogteam

2016 geht …

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Wir 42er – ein Jahresrückblick

Und tick, und tack, und zack – und wieder nicht aufgepasst. Wieder ein Jahr fast vorbei, wieder also Zeit, Rückschau zu halten auf ein 42er-Vereinsjahr voller Ereignisse und Aktivitäten. (mehr …)

2013, Dritter Advent

Ein Gastbeitrag von Amos Ruwwe

Da sitzen die Beiden wieder zusammen. Der Eine hat seine Arbeit schon getan, der Andere kommt so langsam in die Puschen. Wie die aussehen! Jedes Jahr das gleiche.

Roter Mantel mit weißem Rand, rote Mütze mit weißem Rand und so ‘nem weißen Plömmel dran. Die beiden sehen aus wie Zwillinge. Als Frau des Weihnachtsmanns erkenne ich meinen Mann natürlich, seine Nase, ich sag Ihnen, die kenn ich. (mehr …)

Alle Jahre wieder …

Wir wünschen von ganzem Herzen „Fröhliche Weihnachten“!

Euer Team vom 42er Blog

Weihnachtsgeschenkbuchtipps

Für Literaturliebhaber

Naomi Woods „Als Hemingway mich liebte“

Hemingway? Ich höre schon wie Sie sagen: Joan, jeder kennt Hemingway und selbst wenn man keines seiner Werke gelesen hat, eine Kurzfassung  seines vielleicht wichtigsten Buchs beherrscht man dann doch: Mann fängt Fisch, Fisch wird gefressen, aus.

Ja, ja, ja, sage ich, aber „Als Hemingway mich liebte“ ist ein Roman über Hemingways vier Ehefrauen und Naomi Wood gelingt das Kunststück, ein Buch sowohl für „Hemingway Laien“, als auch für den harten Kern der Bewunderer geschrieben zu haben. Mit etwas Hintergrundwissen überrascht einen der Wechsel von der sanften Hadley zur modischen Pauline natürlich nicht, doch verpackt Wood das „Wie“, das „Warum“ so wunderbar geschickt, so sprachlich schön, dass man eben doch wissen will, was als nächstes passiert.

Eine sehr gut zu lesende Charakterstudie von vier Frauen, die alle eines besessen haben: die flüchtige Liebe eines Getriebenen. Und ein sehr spannender Roman über die amerikanische Gesellschaft im Laufe des 20. Jahrhunderts.

Ihre Joan Weng