Veröffentlichungen

Das stille Haus – Joans Beitrag

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Sie kennen das sicher auch: Wieder und wieder kommen Sie an einem Haus vorbei, das Ihnen auffällt, weil es irgendwie anders ist, als die Häuser rundum. Sie wissen nicht, wer darin wohnt. Falls sie die Bewohner sehen, kennen Sie sie nicht. Wenn anfangs eher interessierte Gleichgültigkeit herrscht, so kommen doch nach und nach Gedanken und auch, wenn Sie es nicht gleich zugeben wollen – Sie würden das Haus gern einmal von innen sehen, doch heute wagt sich erst einmal Joan hinein:

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Das stille Haus

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Sie kennen das sicher auch: Wieder und wieder kommen Sie an einem Haus vorbei, das Ihnen auffällt, weil es irgendwie anders ist, als die Häuser rundum. Sie wissen nicht, wer darin wohnt. Falls sie die Bewohner sehen, kennen Sie sie nicht. Wenn anfangs eher interessierte Gleichgültigkeit herrscht, so kommen doch nach und nach Gedanken und auch, wenn Sie es nicht gleich zugeben wollen – sie würden das Haus gern einmal von innen sehen. (mehr …)

Meister weniger Worte (2): Bill Watterson

Calvin räkelt sich an seinem Schulpult. Plötzlich platzt es auf ihm heraus. „Langweilig!“, ruft er in die Klasse. Auf dem letzten Bild des Cartoons ist er auf dem Weg zum Büro des Direktors und dabei sagt er: “Jaja. Hängt den Boten.“ (mehr …)

Im Schlendergang zu Lessings Grab

Ein Gastbeitrag von Jürgen Block

Sind Sie auch ein Fan von Wilhelm Raabe? Meine Frau Evi jedenfalls nicht. Obwohl, sie ging auf die Wilhelm-Raabe-Schule, die einzige höhere Schule unserer Stadt, die nicht zerbombt wurde, und machte dort ihr Abitur. Aber der Raabe-Samen fiel bei ihr auf keinen fruchtbaren Boden. Vielleicht lag das an den Lehrern, die damals noch aus dem Krieg kamen und immer wieder ihre Heldengeschichten zum Besten gaben, wie sie zum Beispiel als Hitlerjungen nur mit einer Handgranate bewaffnet auf einen amerikanischen Tank sprangen, die Luke öffneten und die Granate hineinwarfen. Gott. Kein Fan von Wilhelm Raabe zu sein, ist aber auch nicht schlimm, finde ich. Rudi, der Lebensgefährte von Kusine Henriette und ehemaliger BKA-Mann, ist zum Beispiel seit sechzig Jahren HSV-Fan nur wegen Uwe Seeler. Das lassen wir ja auch gelten, ohne es bis ins Letzte zu hinterfragen. (mehr …)

Arno Schmidt: Der Platz, an dem ich schreibe 17 Erklärungen zum Handwerk des Schriftstellers

Arno Schmidt wird von vielen als verschroben und langweilig abgetan, oft genug, ohne ihn mal richtig probiert zu haben. Dabei war er einer der innovativsten deutschen Schriftsteller in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das er noch nicht einmal vollständig erleben konnte. (mehr …)

Krimihelden: Alex Delaware ist ein Mann, den ich von der Bettkante schubsen würde

… um danach mit ihm auf dem Boden weiterzumachen.

Kennen Sie das, dass man sich in eine Romanfigur verliebt? Mir geht das so mit dem smarten Alex Delaware. Er ist Kinderpsychologe in Los Angeles, hatte natürlich eine schwere Kindheit, trinkt gern Whisky, bevorzugt Chivas Regal und fährt ein dickes Auto, dessen Marke mir gerade nicht einfällt. (mehr …)

Schaufenster: Im Dschungel

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Durch den Busch bin ich gekrochen, habe Sümpfe überwunden, bin vor dem Tiger geflohen und den wilden Elefanten ausgewichen, um endlich unter einem Blätterdach den Buddha in seiner Meditation zu finden. Geduldig setzte ich mich ihm gegenüber und wartete, das der Erhabene für einen Augenblick aus dem Nirvana zurückkehrte, um mir den rechten Weg zu weisen. Es verging der Tag, die Nacht, der folgende Tag und noch eine Nacht und endlich, am dritten Tag öffnete der Buddha die Augen und sah mich an. (mehr …)

Meine Krimihelden: Tabor Süden und Martin Heuer und der Versuch, in die Seele dieser Ermittler hineinzuschauen

Ein Gastbeitrag von Monika Detering

Tabor Süden also. Eine Reihe, die inzwischen aus 17 Bänden besteht. Es liegt Jahre zurück, als mir Süden, der Münchener Kriminalbeamte, in „Süden und das Gelöbnis des gefallenen Engels“ zuerst begegnete. (mehr …)

Abteilung 4: Die unbekannten Bekannten (2): Luise Hensel

Auch bei Luise Hensel tritt die Autorin weit hinter eines ihrer Werke zurück. Mit ihrem Namen verbindet kaum jemand etwas, ihr berühmtestes Gedicht haben wir aber fast alle gehört oder es gar gesprochen. (mehr …)

Krimihelden: Zeitreise zu Pferde und im Brezelkäfer

Eigentlich gilt bei uns im Blogteam, keine Eigenwerbung und auch keine Werbung für die Bücher anderer Blogteammitglieder – aber heute mache ich eine Ausnahme, denn zwei meiner Krimihelden sind nun einmal zumindest zur Hälfte die Schöpfung eines Blogteammitglieds. Die Rede ist vom nachdenklichen Kriminalkommissar Alfred Poggel und seiner handfesten Vermieterin Anna Puff. (mehr …)