Geralds schönstes Buchgeschenk oder Erich Kästner im Doppelpack

Es war nicht ein Buch, an das ich besonders bleibende Erinnerungen habe, es waren zwei: „Emil und die Detektive“ und „Das fliegende Klassenzimmer“. Zwei Klassiker, na klar. Acht Jahre alt war ich damals, und wir schrieben den Sommer 1963. Ich erinnere mich nicht nur an diese beiden großartigen Kinderbücher von Erich Kästner mit den unvergleichlichen […]

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Michaels scheußlichstes Buchgeschenk oder Über die nicht bestehende Pflicht, Geschenkbücher zu behalten

Ich gehöre nicht zu denen, die in Büchern per se etwas Schönes, Edles, ja: Heiliges sehen, das ein Buch völlig unabhängig von seinem Inhalt und seiner Qualität zu etwas Erhaltenswerten macht. Bücher sind nicht besser als andere Medien – in dem Sinn, dass sie den gleichen Marktgesetzen unterliegen, die sagen: Ein Buch, das sich verkauft, […]

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Außerordentliches in Kassel

Ein Gastbeitrag von Amos Ruwwe Die Documenta in Kassel, wer geht da schon hin? Eine Suppenplantage, das ist doch mal was anderes. Da wachsen Suppen am Baum oder wie? Erst einmal muss man sie finden. Das Navi von Horst-Dieter lotste uns in eine kleine Straße, keine Bäume mit Suppen, nur ein Parkplatz. Mal eine Eingeborene […]

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Macarena am Schwielowsee oder Wie es ist, verfilmt zu werden

  “Habt Ihr Smartphones dabei?” fragt die Regieassistentin zur Begrüßung. Wir nicken. “Prima! Kennt Ihr Macarena? Das Lied und den Tanz?” Wir nicken wieder, aber leicht verunsichert. “Klasse! Sucht Euch das bei Youtube raus. Ihr müsst das üben. Wir filmen Euch dann dabei, wie Ihr Macarena tanzt, zusammen mit den Hauptdarstellern. Das wird der Cameo-Auftritt.” […]

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Lieblingsschurken: Isidor Ottavio Baldassare Conte Fosco

Arno: Im folgenden Beitrag geht es um einen Schurken von wahrhaft napoleonischem Zuschnitt: Ein Unmengen von Törtchen verdrückendes, weiße Mäuse dressierendes und Rossini-Arien schmetterndes Exemplar. Jürgen, bereit? Jürgen: Yep. Arno: Fangen wir gleich mit der ersten Frage an: Wie heißen deine Lieblingsschurken? Jürgen: Das ist leicht: Erdogan, Trump … Arno: Ich meine nicht die gefakten, […]

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Lieblingsschurken: Patrick Bateman

Wenn man als Autor bei Verlagen heftig auf Granit beißen will, konzipiert man Romane mit negativen Hauptfiguren. Verlage mögen Protagonisten, die mindestens eine positive Eigenschaft mehr haben, als sie schlechte Eigenschaften besitzen, Verlage bevorzugen HappyEnds  – und sie lieben Romane, die niemanden wirklich verstören. Offene Enden, Dystopien und überwiegend schurkisches Personal hatten zu keiner Zeit […]

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