Joan liest gerade: Karine Lambert – Und jetzt lass uns tanzen

Karine Lamberts Roman „Und jetzt lass uns tanzen“ stellt mich vor ein echtes Problem – ich finde ihn mindestens so großartig, wie ich ihn platt und kitschig finde. Die erste Hälfte dieser Liebesgeschichte zwischen zwei verwitweten Rentnern hat es geschafft, mich vollkommen zu verzaubern. Die Sprache, die Beobachtungsgabe und die schlichte Tragik, vor der wir […]

weiterlesen

Lieblingsschurkin: Cecile

Wir haben in den letzten Wochen unterschiedlichste Arten von Schurken vorgestellt – Schurken aus Leidenschaft, aus Idealismus, aus Langeweile. Und doch haben sie alle eines gemeinsam: es waren Männer. Dabei gibt es so viele faszinierende weibliche Bösewichte. Circe, Medusa, Lulu und Lady Macbeth, um nur einige der berühmtesten Schurkinnen zu nennen, denen Joachim Nagel zusammen […]

weiterlesen

Joan liest gerade: Karin Fossum – Also von mir aus

Ich liebe Liebesromane! Ja, jetzt ist es raus. Und wo wir schon bei Geständnissen sind: Ich liebe Liebesromane mit hübschen, tapferen Frauen und breitgebauten, vorzugsweise blonden Männern. Der Erzähler und romantische Held in Fossums „Also von mir aus“ ist vielleicht nicht breitgebaut, aber blond ist er zumindest. Sein Haar wird allerdings schon etwas schütter, dafür […]

weiterlesen

Ich lese gerade: Mario Vargas Llosa „Tante Julia und der Kunstschreiber“

Meine Mutter liest gerne – besonders so anspruchsvolle Werke wie „Weihnachtsküsschen mit Schwips“, „Saturn steht auf Liebe“ oder, mein persönlicher Favorit, „Freche Engel küsst man(n) nicht“. Haben Sie das n in den Klammern gesehen? Da erkennt man (ohne zweites n) doch gleich schon am Cover, was  für eine frech humorige Schmunzelorgie da lauert. Folglich war […]

weiterlesen

Ich lese gerade: Sebastien Perez, Benjamin Lacombe – Kleine Katzenkunde

„Katze!“, das war das zweite Wort unseres Söhnchens und ich glaube, das war kein Zufall. Wir sind beide ausgemachte Katzennarren und demnach lesen wir natürlich auch besonders gern Bücher über Katzen. Es ist nur nicht immer ganz einfach, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, denn während sich die Ansprüche meines Sohnes auf Bilder von Katzen […]

weiterlesen

„Du bist so nett, überhaupt nicht fett, schlanker noch als manches Brett, ein Sonett, ein Sonett.“

(Verfasser des obigen Reims möchte anonym bleiben) „Wenn jeder, der Gedichte schreibt, sie auch kaufen würde, gäbe es einen deutlich größeren Markt dafür“ – das sagte vor einiger Zeit ein Verleger zu mir und fügte noch leise hinzu: „Wenn all diese potentiellen Käufer die Gedichtbände dann sogar noch lesen würden, gäbe es vielleicht auch deutlich […]

weiterlesen