Ruhrgebietsdeutsch II

Der Ruhrgebietler ist Internationalist. Warum? Er entlehnt die Benutzung des Artikels eher dem Englischen und vermeidet so die komplizierte Zuordnung des richtigen grammatischen Geschlechts. „Ich gebe dem Jungen die Zeitung“, formuliert der des Hochdeutschen Kundige. Der Ruhrgebietler benutzt oft – wie im Englischen – einen Artikel für alle drei Geschlechter: „Ich gibb de Jung de […]

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Ruhrgebietsdeutsch I*

Im Ruhrgebiet über Sprache und Sprachförderung zu sprechen, führt zwangsläufig auch zu einer genaueren Betrachtung des lokalen Idioms oder – um es deutlicher zu sagen – zu einer Betrachtung der Ruhrgebietssprache. Hier gelten selbstverständlich vollkommen andere Regeln als im Hochdeutschen, egal, ob es um die Benutzung der Zeiten oder einzelner Wortarten geht.

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Happy B-Day, Blögchen!!!!

Lieber Blog-Leser, geht es Ihnen und dir nicht auch so? Gerade noch hat man Windeln gewechselt und den kleinen Racker mit infantilen Wortspielereien („Ei, gutschigutschigutschi“; in Italien gern auch „Gucci, Gucci, Gucci“) unterhalten, da überragt uns der Nachwuchs lässig um ein bis zwei Köpfe, nimmt uns nicht mehr ernst und hilft uns müde lächelnd beim […]

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