Archive for the ‘Allgemein’ Category

Lieber nicht per Hand

Ich bin ein Kind der Schreibmaschine. Schon als Jugendlicher haben mich diese Maschinen fasziniert. Mein Vater bewahrte seine Olympia im zugehörigen schwarzen Kunststoffgehäuse unter dem Sofa auf. Sie wurde hervorgeholt, wenn er einen offiziellen Brief zu schreiben hatte. Meistens war dann auch Kohlepapier im Spiel, für den Durchschlag. Der Geruch des Farbbandes, die Umschalttaste, die […]

Read the rest of this entry »

„Ich bin ein Pelikan“

Hach … Unser neues Sonntagsthema ‚Schreibgeräte‘ hat meine Erinnerungen an die Füller-Diskussionen meiner Schulzeit wieder an die Oberfläche geholt. Bei uns, also in der zweiten Hälfte der 70er sowie in den 80ern, war es so: Man gehörte entweder der Pelikan- oder der Geha-Fraktion an. Das war eine Glaubensfrage und ungefähr so relevant wie die Tatsache, […]

Read the rest of this entry »

Du weißt, dass du Hobbyautor/in bist, wenn …

… du morgen auf jeden Fall mit deinem Roman beginnst. … du glaubst, dass James N. Frey weiß, wie man einen verdammt guten Roman schreibt. … du dir sagst: „Schreiben ist eigentlich kaum Arbeit.“ … du jedem erzählst, dass Deutsch schon immer dein Lieblingsfach war. … du Mitglied aller deutschsprachigen Schreibforen bist. … du Mitglied […]

Read the rest of this entry »

Schreiben mit Füller oder: Die Qual der Wahl

Kürzlich las ich in einer Frauenzeitschrift, dass Gewohnheiten eine gute Sache sind, weil sie dafür sorgen, dass der Kopf für die wichtigen Fragen des Lebens frei bleibt und nicht mit Alltäglichkeiten vollgestopft wird wie: Was soll ich frühstücken oder wie bereite ich meinen Tee zu? Irgendwie fand ich es beruhigend, dass mir die Psychologin von […]

Read the rest of this entry »

„I find mei Idee aber geil!“

Am Dienstag begegnete ich auf dem Supermarktplatz drei jungen Männern. Es waren sehr, sehr junge junge Männer, die Sorte junge junge Männer, die meine Oma gern als „drollige kleine Ganoven“ bezeichnet hat, was diesen meistens nicht besonders gut gefiel. Und aus der Sorge heraus, auch andere Menschen könnten sie für „kleine Ganoven“ halten, wo sie […]

Read the rest of this entry »

Christophs Osterei

Vom Wert des Nichtstuns Es gibt immer wieder Momente, da ist mein Kopf einfach voll. Reizüberflutung bis zum völligen Tilt. Ich fühle mich dann wie ein überstrapazierter Flipper. Und genau wie bei dem Flipper hilft nur warten. Sollten Sie das Problem kennen, möchte ich Sie hiermit einladen, meine Vorgehensweise einmal auszuprobieren. Ich wende ein mittlerweile […]

Read the rest of this entry »

Ullis Osterei

Winter ist coming  Vor Jahren, als meine Kinder noch klein waren, schneite es an Ostern. Das ist sehr ungewöhnlich, denn es schneit selten am Niederrhein – selbst zur Weihnachtszeit. Der ganze Garten war weiß. Und die Nachbargärten natürlich auch. Und die Parks und Straßen.

Read the rest of this entry »

Joans Osterei

Mein Osterei enthält zwei Buchtipps für die Feiertage und zwar erstens Toby Barlows: Baba Jaga. Ein Roman dessen herrlich absurde Handlung zumindest ich nicht schlüssig zusammenfassen kann. Da geht es – der Titel legt es dezent nahe… –,  um schöne und weniger schöne russische Hexen, den kalten Krieg, einen liebenswert naiven CIA Agenten, unerklärliche Morde, […]

Read the rest of this entry »

Dorrits Osterei

„Now-now“ – Fundstück aus Afrika Ich schenke Ihnen zu Ostern eine Wortkombination, die mir zum ersten Mal an einem heißen Februartag in Kapstadt begegnete, auf dem Spielplatz des Kindergartens, in dem ich als „Teacher“ meinen diesjährigen Winter verbrachte. Die vierjährige Lethabo stand mit zerzaustem Haar und tränengefüllten braunen Kulleraugen vor uns Erziehern, auf der Suche […]

Read the rest of this entry »

HDs Osterei

Sprichwörter mit »Ei« sind selten positiv. So bedeutet etwa die Redewendung »sich ein Ei legen«, das man einen Fehler gemacht hat oder in eine ungünstige Situation geraden ist. »Jemanden ein Ei ins Nest legen« spielt auf das Kuckucksei an, das der Kuckuck in fremde Nester legt, zwecks Fremdaufzucht der eigenen Brut. Insofern habe ich ein […]

Read the rest of this entry »