Archive for the ‘Aus dem Schriftstellerleben’ Category

New York – New York

Vor einem Jahr, Mitte Oktober, war ich in New York. Es hatte nie zu meiner Lebensplanung gehört, diese Stadt zu besuchen – zu weit weg, zu laut, zu groß, zu gefährlich. Dann habe ich in einem unbedachten Moment unserer Tochter versprochen, sie einmal dorthin zu begleiten. Von diesem Versprechen kam ich nicht mehr los. Corona […]

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Eine neue Frise ist wie ein neues Leben

„Ist mal wieder Zeit“, sagte Soraya. So war das immer. Letzte Woche noch saßen meine Haare 1 A, nicht zu kurz, nicht zu lang, so genau in der Mitte, und plötzlich war die Welt aus der Fasson geraten. „Gehst einfach zum Frisör“, sagte sie. Leicht gesagt, wenn die jahrelang bewährte Friseurin mit ihrem Kreativ-Salon Pleite […]

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Leider kein Förderstipendium für Ingrid Noll und Theodor Fontane

von Jürgen Block Ausschreibungstext: Einmal jährlich vergibt das Kultusministerium zwei Stipendien an Autor*innen mit Wohnsitz im Bundesland. Das Nachwuchsstipendium richtet sich an Autor*innen im Alter von unter 40 Jahren, das Projektstipendium an bereits professionell arbeitende Autor*innen. Mail von Jürgen Block an Herrn Lallement, den Geschäftsführer des Literaturhauses, 10.04.2023 11:25 Uhr: Hallo, Herr Lallement, ich lese […]

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Was Edgar Allan Poe und Heinrich Heine mit New York zu tun hatten

Im Oktober dieses Jahres löste ich ein Versprechen ein und reiste mit unserer Tochter nach New York. Ganz klar, dass wir das meiste gemeinsam unternahmen, aber für einiges hatte ich mir doch Freiraum ausgebeten, unter anderem für die Spurensuche zu Edgar Allan Poe und Heinrich Heine. Dass der Erste etwas mit New York zu tun […]

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„Die un(v)erfrorenen Acht“ – oder: die 2022er Mitgliederversammlung der 42er

„Recklinghausen, 5.41 Uhr, wieder mal reisen. Perfekter Halt an der Bushaltestelle: der 233er. Zwischenstopp Münster, es ist ziemlich früh. Perfekter Sitz: Wagen 5 / Platz 32. Weiterfahrt nach Kiel, die Sonne brennt. Perfekter Schutz: der Regenschirm.“ Endstation Preetz, kurz vor zwölf, die Frisur sitzt längst nicht mehr. Wir auch nicht, zumindest nicht im Regionalexpress der […]

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Musik und Schreiben

Musik hat ihren eigenen Kopf. Da hat man vor zig Jahren, gar nicht mehr wahr, noch auf seinem Dual-Plattenspieler Songs von „Supertramp“ gehört, und nun dies: Letztens zappe ich durch die Arte-Mediathek und landete wie von Frau Muse geführt beim Supertramp-Konzert „Live in Paris 1979“. Der Aufschrei der Mundharmonika beamte mich schnurstracks zurück in die […]

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„Ich wollte und konnte noch nie ohne einen Stift in meiner Hand.“

4.2 Fragen an unser Neumitglied Sophie Kamann Hallo Sophie, wie wundervoll, dass du nun zu unserem Verein gehörst! Da haben wir gleich ein paar Fragen, 4.2 um genau zu sein. Also zu allererst, wie bist du zum Schreiben gekommen? Oh, das ist eine lange Geschichte, wie es so schön heißt. 😊 Denn das Schreiben begleitet […]

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Schreiben mit Kindern – Teil 3

Eigentlich ist es ja einer der vielen Vorteile des Autorenberufs, dass man ihn überall ausüben kann. Mehr als einen – nach Möglichkeit spitzen – Bleistift und irgendetwas Beschreibares braucht es im Grunde nicht. Remarque soll die ersten Sätze seines Meisterwerkes „Im Westen nichts Neues“ gar auf die Rückseite einer Speisekarte notiert haben. Aber da wären […]

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Vom Ankommen, Ruhigwerden und einem vollen Haus

Putlitz 2021 – 1. Teil Nach einem Jahr Abstinenz nun wieder analog: Die Verleihung des Putlitzer-Kurzgschichten-Preises findet im richtigen Leben statt und nicht virtuell wie 2020. Alles sollte beginnen wie immer, mit einer Lesung am Freitagabend in der Pfarrscheune. Für meine Frau und mich ist das nicht mal eben um die Ecke. Wir müssen von […]

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Was macht die Frankfurter Verlagsgruppe?

Dienstleister, die Autoren abzocken, indem sie vorgeben, Verlage zu sein, und nichts anderes machen, als sich von Autoren für das Drucken ihrer Bücher bezahlen zu lassen – manchmal nicht einmal das! –, sind seit Jahrzehnten aktiv. Trotz Aufklärung, zum Beispiel durch das Aktionsbündnis für faire Verlage, finden sie durch irreführende Werbung immer noch ihre Opfer.

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