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Bohemian Rhapsody 4.2MusikPaula LankowSchreiben zu MusikSonntagsserie
Von boshaften Städten und Fieberträumen
von 42ervon 42er 20 mal angesehenvon Paula Lankow (The Jam: A Town Called Malice, Album: The Gift) Spiel Menschen, die an Demenz erkrankt sind, Musik aus alten Zeiten vor, Musik, zu der sie getanzt, „geschwoft“, geküsst haben, und ihre Mienen werden sich erhellen. Sie werden mitsingen, lachen, und für kurze Zeit scheint das Vergessen vergessen, …
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Aus dem SchriftstellerlebenAus dem VereinslebenGastbeiträge
Tippgemeinschafts Jahresendkollektivgeschichte 25
von 42ervon 42er 16 mal angesehenEin Gastbeitrag von Dorit David und vielen, vielen anderen Vorwort zur Geschichte: Wir pflegen eine Tippgemeinschaft. Eine literarische.In unserem Gästezimmer steht eine alte Adlerschreibmaschine, die ich nicht im Schrank belassen wollte, denn das Farbband funktioniert noch immer. Sie stammt aus dem Jahre 1937. Auf diesem Erbstück hinterlassen unsere Gäste – auf …
Was andere Autorinnen und Autoren so mit Musik machen – ein kleiner Überblick zum Abschluss
von Joan Weng
„Ich wollt, ich wär ein Huhn, dann hätt ich nichts zu tun …“ – diesen von den Comedian Harmonists stammenden Nonsens-Schlager hört in der Neuverfilmung von Stefan Zweigs Schachnovelle ausgerechnet ein hauptberuflich folternder Nazischerge. Zur Einstimmung bei der Arbeit.
Obwohl ich den Film wegen seiner zahlreichen Abweichungen von der Vorlage nicht mochte, habe ich diesen Kunstgriff immer als außerordentlich gelungen empfunden: heiterer, jüdisch geprägter Schlager mit hohem nervigem Potential, eng verknüpft mit routinierter, berufsmäßiger Brutalität. Das hätte dem Musikliebhaber Zweig bestimmt gefallen.
Hier gelang für mich der Sprung von Literatur zur Leinwand besonders überzeugend.
