Menschen finden Bücher, Bücher finden Leser

Besondere Buchhandlungen: Tom Liehr hat mit dem fränkischen Ausnahmebuchhändler Tom Heilmann gesprochen. Herr Heilmann, dessen sympathischer Vorname Tom lautet, arbeitet nachts in Kneipen, damit er sich tagsüber – aber erst ab elf am Vormittag – seine Leidenschaft leisten kann. Dann nämlich steht Tom Heilmann, Jahrgang 1981, in seinem nicht sehr großen, wunderschönen Laden, Jahrgang 2012, […]

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„Gründe, etwas nicht zu tun, gibt es immer“

Besondere Buchhandlungen: Tom Liehr im Gespräch mit Edar Rai, Mitinhaber der Berliner Buchhandlung Uslar & Rai Als Kind träumte ich davon, an einem Samstagmittag – damals hatten alle Geschäfte höchstens bis zu dieser Zeit geöffnet – versehentlich in einem Spielzeugladen eingeschlossen zu werden, um dort dann bis zum Montagmorgen nach Herzenslust all die tollen Sachen […]

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Es kann immer passieren – Tom Liehr im Gespräch mit 42erAutorin Ulrike Renk – Teil 1

Ulrike Renk, Krefelderin und Jahrgang 1967, hat im Jahr 2005 ihren ersten Roman veröffentlicht, einen Regionalkrimi mit dem Titel „Seidenstadt-Leichen“. Drei Jahre später hat sie ihren ersten Vertrag beim Berliner Aufbau-Verlag abgeschlossen – einem der größten unabhängigen Verlage Deutschlands – und gleichzeitig das Genre gewechselt, hin zum historischen Roman. Weitere neun Jahre später konnte sie […]

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Macarena am Schwielowsee oder Wie es ist, verfilmt zu werden

  „Habt Ihr Smartphones dabei?“ fragt die Regieassistentin zur Begrüßung. Wir nicken. „Prima! Kennt Ihr Macarena? Das Lied und den Tanz?“ Wir nicken wieder, aber leicht verunsichert. „Klasse! Sucht Euch das bei Youtube raus. Ihr müsst das üben. Wir filmen Euch dann dabei, wie Ihr Macarena tanzt, zusammen mit den Hauptdarstellern. Das wird der Cameo-Auftritt.“ […]

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Lieblingsschurken: Patrick Bateman

Wenn man als Autor bei Verlagen heftig auf Granit beißen will, konzipiert man Romane mit negativen Hauptfiguren. Verlage mögen Protagonisten, die mindestens eine positive Eigenschaft mehr haben, als sie schlechte Eigenschaften besitzen, Verlage bevorzugen HappyEnds  – und sie lieben Romane, die niemanden wirklich verstören. Offene Enden, Dystopien und überwiegend schurkisches Personal hatten zu keiner Zeit […]

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