Jürgens Frühling

Der Frühling ist schon schön. Aber er hat halt seine Macken. 1) Er ist, wie er klingt: Früh–ling (spätmhd. vrüelinc), da hört man schon die Liebe in Blume, Strauch und Vogel aufgehen. Wie entfesselt beginnen Säfte und Bäche zu drängen und machen die Welt wieder bunt. Einige Nachbarn helfen auch mit Plasteeiern nach. 2) „Du […]

Weiterlesen

Jürgens Winter

Früher war Winter die Jahreszeit des Todes, siehe Schuberts „Winterreise“ oder die „Klosterruine“ von Caspar David Friedrich. Und heute? Wenn ich von der Arbeit heimkomme, sitze ich zwischen meinen vier Wänden und lasse die fünfte langsam auf den Kopf fallen. Abwechslung: höchstens das bisschen Haushalt, Spaziergänge mit der Liebsten und Shoppen bei Lidl. Als ich […]

Weiterlesen

Jürgens Lieblingslied: Der Mondschein

Der Mondschein schien schon schön Mein Lieblingslied gelangte 1969 für eine oder zwei Wochen (die Quellen sind sich da nicht einig) auf Platz 30 der deutschen Charts, Bernd Apitz hieß der Interpret. Der trägt auch den Titel „der beliebteste Discjockey an der Ostseeküste“, aber darüber könnte Blog-Kollegin Kristin aus der Nähe von Kiel bestimmt mehr […]

Weiterlesen

Jürgens herbstliche Reizwortgeschichte Nr. 2

Eduard Mörike: Septembermorgen Im Nebel ruhet noch die Welt, noch träumen Wald und Wiesen: Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, den blauen Himmel unverstellt, herbstkräftig die gedämpfte Welt in warmem Golde fließen. Fällt mir spontan dazu ein: Läuft da nicht was grundfalsch in unserer Welt, wenn man von der täglichen Arbeit dermaßen geschlaucht ist, […]

Weiterlesen

Was passierte mit Gregor Samsa?

Wer kennt nicht den berühmten ersten Satz aus der „Verwandlung“ von Franz Kafka: „Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.“ Zwei Stichproben aus dem Internet zeigen, wie der Satz häufig wahrgenommen wird. Bei Wikipedia heißt es, dass Gregor Samsa in ein Ungeziefer […]

Weiterlesen