Schreibrituale, Teil 2: „Wie läuft’s denn so?“ (Zitat Flynn Rider)

Großwetterlage: „Endlich sehe ich das Licht … und die Schatten zieh’n vorüber.“ Nein, das ist nicht die Wettervorhersage für das nördliche Ruhrgebiet am Ostermontag. Obwohl … vielleicht doch, es ist ja April, da weiß man nie – der macht ja bekanntlich, was er so denkt. Der schneit, hagelt, sandet, regnet, sonnt, stürmt und föhnt sich […]

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Schreibrituale oder So läuft’s! Oder auch nicht, Klammer zu.

Einleitung Puh, dieser Beitrag zu den Schreibritualen hat ja noch mal gerade so geklappt… (Gut, dass mein Tag 30 Stunden hat! Anderes Thema. Obwohl – nein, eigentlich doch nicht.) Gehen wir mal pseudo-wissenschaftlich an dieses Effi Briest-mäßig weite Feld heran, das die gesamte Bandbreite von self-made Schreibschwäche bis hin zu selbstinstruierter Schreibinkontinenz umspannt. Stellen wir […]

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Opfer für die Kunst

Kennen Sie S.S. van Dine? Amerikanischer Bestsellerautor aus den Zwanziger Jahren, bildschön, wenn man diese Pomadenköpfe mag und dank des Erfolgs seines gleichfalls bildschönen Romanhelden, des Playboy Philo Vance auch schwerreich. Autor wie Romanheld: tolle Männer, haben beide ein Penthouse in Manhattan, so richtig mit Dachterrasse und Blick über die Upper Eastside, dazu so einen […]

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Die Neue stellt sich vor

Gestatten, die Neue. [In der entsubstantivierten Form ‚neu‘ eines dieser verpönten Adjektive, die andere ambitionierte allesschlimmfindende Auch-Autoren ausnahmslos anstreichen, angesichts aushäusiger Aussagekraft auch anderweitige Alliterations-Anhäufungen als abartig ansehen.] Wo war ich? Ach ja. Gestatten: Claudia, die Hinkende. [‚hinken‘ bezeichnet die Fortbewegungsform, derer sich lauffaule literaturaffine Leistungssportler-Schrägstrich-innen zuweilen unter Zuhilfenahme von Krücken – äh: politisch korrekter […]

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